Leihmutterschaft + Spende

Um schwanger zu werden, muss eine Frau ein gesundes Ei produzieren. Aber bei einigen Frauen, insbesondere bei Frauen im Erwachsenenalter, d.h. zwischen 30 und 40 Jahren, haben die Eier entweder eine schlechte Qualität oder entwickeln sich überhaupt nicht. In diesem Fall ist der erfolgreiche Eintritt einer Schwangerschaft unwahrscheinlich.

WANN IST EINE SPENDEREI NOTWENDIG?

  • Fehlen der Gebärmutter (angeboren oder erworben).
  • Deformation der Kavität oder des Gebärmutterhalses infolge angeborener Fehlbildungen oder infolge von Krankheiten.
  • Pathologie der Gebärmutterschleimhaut (Synechia, Obliteration der Gebärmutterhöhle, Atrophie der Gebärmutterschleimhaut).
  • Erfolglose wiederholte IVF-Versuche (drei oder mehr) mit stabiler Aufnahme von Embryonen guter Qualität.
  • Unfähigkeit, ein Kind zu tolerieren (drei oder mehr spontane Abtreibungen in der Anamnese).

Leihmutterschaft ist die ART-Technologie, nach der ein Kind nicht von einer genetischen Mutter, sondern von einer speziell dafür vorbereiteten Frau geboren wird. Der Embryo, der durch Verschmelzung von Eizelle und Spermien genetischer Eltern gewonnen wird, wird in die Gebärmutterhöhle der Leihmutter gelegt, wo er sich auf die übliche Weise entwickelt. Die Leihmutterschaft ist ein sehr komplexer Prozess aus physiologischer, psychologischer und rechtlicher Sicht.

Leihmutter

Eine Leihmutter sowie eine Spenderin von biologischem Material kann nicht jede Frau sein. Sie sollte vollkommen geistig und körperlich gesund sein, eine entwickelte Persönlichkeit haben und den Anforderungen genügen, die die Klinik an zukünftige Frauen in der Arbeitswelt stellt. Sie sollte zwischen 20 und 35 Jahre alt sein und mindestens ein eigenes Kind haben. Darüber hinaus betonen wir, dass es in der Geschichte eines potentiellen Surrogats keinen Kaiserschnitt geben sollte und ihr Blut einen positiven Rh-Faktor haben sollte.
Bei Eltern mit negativem Rh-Faktor wird auch eine Frau mit negativem Rh-Faktor ausgewählt. Die endgültige Entscheidung zugunsten dieser oder jener Leihmutter trifft nicht der Patient, sondern der Reproduktionsarzt, basierend auf der Anamnese und den Ergebnissen der durchgeführten Analysen.

Vorbereitung der Leihmutter

Die Vorbereitung einer Leihmutter beginnt mit einer Befragung.
Es ist notwendig, die Menstruationszyklen der genetischen und Leihmutter zu synchronisieren. Zu diesem Zweck werden Hormonpräparate eingesetzt. Dann wird die Gebärmutterschleimhaut des zukünftigen Surrogats auf die Wiederbepflanzung des Embryos durch biologische Eltern vorbereitet.
Am nächsten Tag nach der Punktion der Eierstockfollikel in der genetischen Mutter beginnt die Leihmutter mit der Einnahme von Hormonersatzpräparaten, die die zweite Phase des Menstruationszyklus nachahmen. Dann, am Tag des Arztes, wird der Embryo transplantiert.

Die Klinik übt die vollständige Kontrolle über den gesamten Prozess aus und achtet dabei besonders auf die Gesundheit der Leihmutter während der Schwangerschaft. Da der Gelbkörper fehlt, liegt die Wahrscheinlichkeit einer Blutung während der Schwangerschaft bei 70-80%. Die Spezialisten der Klinik reagieren schnell auf solche Situationen, was in den meisten Fällen die Rettung des Fötus ermöglicht. Wir bieten auch alle notwendigen Vorbereitungen für den Embryotransfer und führen das Verfahren der Wiederbepflanzung durch, erstellen Unterlagen zur rechtlichen Begleitung des Prozesses, führen umfassende Untersuchungen in jeder Phase des Schwangerschaftsmanagements durch.

UNSERE STANDARDS FÜR SPENDER:

  • Alter von 18 bis 35 Jahren,
  • Körperliche und geistige Gesundheit,
  • Fehlen von schlechten Gewohnheiten,
  • Regelmäßiger Menstruationszyklus mit monatlichen Intervallen.

DAS SCREENING DER SPENDEREI UMFASST FOLGENDE VERFAHREN:

Screening der Kinderwunschfähigkeit

Die Eierstöcke der Spenderin werden auf die Fähigkeit zur Eizellproduktion getestet.

Medizinische Untersuchung

Beinhaltet die Definition der Blutgruppe, die Kontrolle auf Infektionskrankheiten und Drogenkonsum sowie die Kontrolle des allgemeinen Gesundheitszustandes.

Genetisches Screening

Die Familie des Spenders wird auf mögliche Erbkrankheiten oder genetische Störungen untersucht.

Psychologische Selektion

Der Psychologe führt ein Gespräch mit dem Spender, um zu bestätigen, dass er sich der Folgen der Eizellentnahme voll bewusst ist und genügend Motivation hat, um Spender zu werden.

Tests:

  • für HIV, Hepatitis B und C, Syphilis, Tripper, Chlamydien,
  • Komplette Chromosomenanalyse (Karyotyp),
  • über genetische Krankheiten,
  • auf Hormone,
  • Ultraschall der Eierstöcke.